Messermanufaktur Neusiedler · Wetzlar seit 1957
Die Manufaktur-Edition: handgeschmiedete Einzelstücke aus gefaltetem Lagenstahl, signiert und nummeriert. Jedes Stück ein Unikat.
Die Maserung entsteht beim Falten der Stahllagen. Man sieht der Klinge an, wie sie gemacht wurde.
August Neusiedler schmiedete ab 1957 Messer für Metzger, die acht Stunden am Tag schneiden. Sein Sohn Ferdinand lernte vier Jahre in Japan, in der Werkstatt eines Schwertschmieds, das Falten und Feuerverschweißen verschiedener Stähle.
Der Kern schneidet, der handgeschmiedete Mantel trägt Maserung und Tradition. Wir dichten dem Mantel keine Schneideigenschaften an: geschnitten wird mit dem Kern.
Zwei Stähle, im Feuer verschweißt und wieder gefaltet. Jede Faltung verdoppelt die Zahl der Lagen, bis der Stahl seine Maserung zeigt.
Über die Güte entscheiden Wärmebehandlung, Klingengeometrie und Schliff, nicht der Stahlname allein. Diese Reihenfolge nehmen wir ernst.
Ferdinand Neusiedler prüft, schleift und signiert jedes Stück selbst. Die Nummer macht es unverwechselbar.
„Ein gutes Messer lügt nicht. Es zeigt im ersten Schnitt, ob jemand sich Mühe gegeben hat. Mein Vater hat mir beigebracht, für den Metzger zu schmieden, der acht Stunden am Tag schneidet. In Japan habe ich gelernt, für die Klinge selbst zu schmieden. Heute versuche ich beides: Werkzeug und Kunstwerk in einer Schneide.“Ferdinand Neusiedler, Schmiedemeister
Die Werkstatt am Alten Hammer nimmt Aufträge für 2027 an.
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